Künstliche Intelligenz begegnet uns inzwischen täglich – und das nicht nur in Tech-Start-ups oder Konzernzentralen. Auch in kleinen Marketingagenturen weht ein echt frischer Wind. Die Tools werden smarter, die Prozesse schneller, und plötzlich entstehen Konzepte nicht mehr nur am Konferenztisch, sondern auch mit Chatbots und Bilder-KIs.
Aber was heißt das konkret – und was passiert mit den analogen Mitteln, die wir doch immer noch gerne benutzen? Flyer, Plakate, Messen, zu denen man fahren muss? Keine Sorge: Die sterben nicht aus. Aber auch sie bleiben von der KI-Welle nicht unberührt.

KI: Die neue Kollegin im Kreativteam
Für kleine Agenturen ist KI wie eine neue Mitarbeiterin, die superschnell denkt, nie schläft und (meistens) genau das tut, was man ihr sagt. Ob Text, Design, Zielgruppenanalyse oder Headline-Tests – viele Aufgaben, für die früher Stunden oder Tage draufgingen, können plötzlich in Minuten erledigt werden – denkt so mancher.
Das Beste: Diese Tools kosten oft nur ein paar Euro im Monat oder sind sogar kostenlos nutzbar. Das bedeutet: Auch kleine Budgets können große Ideen stemmen.

Und was passiert mit analogen Marketingtools?
Flyer, Plakate, Messestände – das alles hat weiterhin seinen Platz. Aber auch hier macht KI sich nützlich:
• Design-Vorschläge im Handumdrehen
Manche Tools (mit KI-Funktion) generieren in Sekunden neue Layout-Ideen – ideal für Printprodukte. Wer früher 3 Entwürfe gemacht hat, hat jetzt 20 zur Auswahl.
• Bessere Texte für Flyer & Co.
Kein stundenlanges Ringen mehr um knackige Headlines: KI schlägt Slogans vor, formuliert Werbetexte und passt sie an verschiedene Zielgruppen an – perfekt für verschiedene Versionen eines Flyers oder Posters.
• Mehr Daten, bessere Entscheidungen
Selbst analoge Kampagnen werden datengetriebener. Wer z. B. QR-Codes einsetzt, kann die Auswertung durch KI unterstützen lassen: Welcher Standort, welches Design, welche Uhrzeit – die Maschine hilft beim Interpretieren.

Mehr Zeit fürs Wesentliche
Statt sich mit Layout-Feinjustierungen oder Text-Varianten aufzuhalten, bleibt mehr Zeit für echte Kreativität und Strategie. Oder auch einfach für den nächsten Kaffee. 😉
Das heißt auch: Kleine Agenturen können flexibler, mutiger und schneller werden. Sie müssen nicht erst auf große Budgets warten oder alles inhouse machen – sie können einfach loslegen, testen, anpassen.

Aber Achtung: nicht alles darf übernommen werden
KI ist ein Tool und kann nicht zaubern. Alle generierten Ergebnisse sind oft ein guter Ausgangspunkt – aber selten das perfekte Endprodukt. Gerade bei Printmedien und analogen Maßnahmen ist ein geschulter Blick wichtig: Stimmt das Layout wirklich? Kommt die Botschaft auch offline gut an? Passt der Ton zur Zielgruppe? Jeder Text muss daher einzeln angepaßt werden. Und da gute Markenarbeit immer online und offline Medien betrifft, muss auch immer einzeln angepaßt werden.
Außerdem: Nicht vergessen, bei Bildern und Texten muss ebenso auf Urheberrechte und Datenschutz geachtet werden – besonders bei Drucksachen.

Fazit: KI macht online und auch analoges Marketing besser
Künstliche Intelligenz ist kein Ersatz für Menschen, sondern eine richtig starke Ergänzung. Natürlich profitieren online Markteinmaßnahmen, aber eben auch klassische, analoge Marketingmaßnahmen – wenn man sie klug einsetzt.
Für kleine Agenturen wie Fünf Jungs heißt das: Jetzt ist der perfekte Moment, neue Tools auszuprobieren und KI in den Alltag zu integrieren – Schritt für Schritt, ohne Angst vor dem Umbruch. Denn das Schöne ist: Die Technik und sie wartet nur darauf, genutzt zu werden.